Eine sagenhafte Tour: Vorbereitung und Tag 1


Vorbereitung

Während andere nach Oslo fuhren, sind meine Mutter und ich über Ostern in das schöne Felsenland gefahren, um den 90 km langen Sagenweg zu erwandern.
Dieser Cache/Weg hatte sich schon bei der Planung, welche Tour wir machen sollten, rauskristallisiert!
Zwar klang auch die bekannte 7 Burgentour interessant, aber 2 Tage waren uns zu kurz und der Sagenweg geht fast die gleichen Burgen an und sogar ein paar mehr!
Schon gut zwei Monate vorher plante ich die Tour mehrmals durch und wir bestellten bei Amazon ein Wanderbuch mit der Wegbeschreibung (Buchtip!) und eine Wanderkarte des Dahner Felsenlandes.
Denkend so gewappnet zu sein, vergaß ich leider das Extrabüchlein für die Sagen auf dem Weg zu bestellen und wir konnten es erst nach den Osterfeiertagen kaufen…
Für den Weg holten wir uns natürlich auch richtige Wanderschuhe und übten das Wandern, da es für uns eher ungewohnt ist. Nur auf die Steigung konnten wir uns nicht wirklich vorbereiten, da zwar Schleswig-Holsteins größter “Berg” direkt vor unserer Haustür ist, aber nur ca.168 Meter hoch ist. (Ja, Süddeutsche dürfen lachen, aber dafür sind wir nach 15 Kilometern am Meer)
Die Bahn hatten wir auserkohren, um uns quer durch die Republik zu transportieren und wie erwartet tat machte sie dies auf dem Hinweg so, dass wir eine Stunde zu spät im Felsenland ankamen.
Das Problem mit der Unterkunft wollten wir so lösen, indem wir die ganze Zeit im Rad-und Wanderheim in Dahn schlafen und dann mit Bus und Ruftaxi zu unseren Etappen fahren wollten.
Soweit die Planung…

Tag 1

Am ersten Tag, Ostersonntag, gingen wir frohen Mutes zum Start des Sagenweges und zur ersten Station des Caches.
Das kleine blaue Gespenst führte uns vorbei an den großen Friedhof und gleich zum ersten Anstieg auf den Junfernsprung. Kurz bevor wir auf die Aussichtsplattform kamen und die zweite Station finden konnten, gab es noch einen Cache auf dem Weg.
Der Blick vom Jungfernsprung auf Dahn ist echt klasse!
Vom Jungfernsprung ging es dann wieder runter und kurz durch Dahn. Danach erklommen wir den Sängerfelsen, bei dem ein weiterer Cache auf uns wartete.
Nachdem wir den Blick vom Fels genug gewürdig hatten, ging es quer durch den Wald zur ersten Burgruine der Tour, Neudahn.
Als ich auf der Suche nach dem Mikro hier das Gemäuer durchsuchte, traf ich ein Cacherpaar, die schon erfolglos suchten und bereits einen Telefonjoker nutzte. Wir suchten noch eine Weile zusammen, aber konnten das Döschen trotzdem nicht finden. :(
Weiter ging es bergab Richtung PWV-Hütte Dahn (PWV heißt übrigens nicht “Peter weiß viel” oder “Parkhaus Wander Verein”; ja, wenn man wandert hat man Zeit für solche Überlegungen…). Dort war ziemlich viel los, da viele Familien den Ostersonntag nutzten, um den Dahner Felsenpfad, der mehrmals den Sagenweg kreuzt, zu begehen.
Außerdem war über Ostern ein Bogenstützwettbewerb in Dahn.
Nach einer kleinen Pause in der Nähe ging es weiter und von einem Weg aus konnten wir eine Weile später Bogenschützen ihren Sport ausüben sehen.
Nachdem wir durch einen Campingplatz gingen, kamen wir an dem Felsmassiv “Braut und Bräutigam” und an den nahen “Wachtfelsen”.
Auf dem letzteren kann man wiedermal einen super Ausblick geniessen und noch gleich einen kleinen Multi erledigen. :)
Wieder zurück vom Felsen gingen wir nochmals durch Dahn und am Haus des Gastes, an der “Elwetritsche” und den Lehrpfad über dieses Wesen und an der St. Michaelskapelle vorbei zum Hochsteinmassiv.
Hier konnten wir Dahn von einen anderen Standpunkt aus sehen und noch eine Dose finden.
Vom Hochsteinmassiv ging es zur nahen Burgengruppe Altdahn. In diesem Gemäuer bin ich wieder rumgeklettert und, um den Multi, den ich aber leider nicht fand, zu finden, muss man zur höchsten Stelle der Burgengruppe und bis dahin die Stufen zählen.
Dort oben bekommt man auch manchmal Gesellschaft von einer Eidechse.
Nach der Burgengruppe ging es zum heutigen Etappenziel: Erfweiler.

Gruß TH1357

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2 Kommentare

Eingeordnet unter cache empfehlungen, geocaching, Sagenweg, Winter

2 Antworten zu “Eine sagenhafte Tour: Vorbereitung und Tag 1

  1. Das klingt nach einem tollen Cacher-Wochenende! Vor allem hattet ihr ja richtig viel zu gucken… ich bin ja schon ein wenig neidisch, wobei ich ja nicht so der Berg-Fan bin ;-)

  2. Klingt toll! Der kommt auf die “Will-ich-irgendwann-unbedingt-mal-machen”-Liste.

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